Mario Engel
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Mario Engel mit dem Mountainbike in der kalifornischen Landschaft

Malibu, Kalifornien. Denken kommt in Bewegung.

Mario Engel · Unternehmer · Entwickler · Legastheniker

Ich baue, was ich selbst vermissen würde.

Software, Lernspiele und Medien für Menschen, die anders denken und lernen. Nicht als Einzelstücke, sondern als verbundenes System.

Warum ich das mache

Legasthenie ist keine Schwäche. Sie ist eine andere Art, die Welt zu sehen, und eine Quelle von Kreativität und Stärke.

Ich bin selbst Legastheniker. Deshalb entwickle ich nicht für eine abstrakte Zielgruppe, sondern aus einer Perspektive, die ich kenne: visuell, direkt und mit Freude am Ausprobieren.

Ich plane und entwickle SaaS-Lösungen, Lernsoftware, Spiele und E-Medien. Als Vorsitzender des DVLD verbinde ich diese Arbeit mit Aufklärung, Ausbildung und einem internationalen Netzwerk.

Über mich

Wer hier baut.

Vier Rollen, ein roter Faden: Lernen soll für alle funktionieren, auch für Menschen, die Buchstaben und Zahlen anders wahrnehmen.

01

Vorsitzender

Dachverband Legasthenie Deutschland e.V. (DVLD): Aufklärung, Ausbildungsstandards und ein Netzwerk, das über Ländergrenzen hinaus arbeitet.

DVLD
02

Legasthenietrainer

Diplomierter Legasthenietrainer. Der pädagogische Blick auf Aufmerksamkeit, Sinneswahrnehmungen und Symptom prägt alles, was ich entwickle.

EÖDL
03

Entwickler

SaaS-Lösungen, Lernsoftware, Spiele und E-Medien: von der Idee über das Design bis zur fertigen App im Store und im Browser.

Appsthrum
04

Legastheniker

Ich kenne die Perspektive von innen. Und ich verbringe viel Zeit mit Künstlicher Intelligenz: als Werkzeug beim Entwickeln und als Thema für das Lernen von morgen.

Blog

Projekte

Im Netz gewachsen.

Über die Jahre sind viele Seiten, Spiele und Werkzeuge entstanden. Hier die Übersicht, sortiert nach dem, wofür sie da sind.

Lernen & Training

12

Spiele im Browser

13

Ausbildung & Verbände

14

Persönlich

5
17.000ausgebildete Trainer*innen
64Länder im Netzwerk
1998Start des Legasthenie-Fernstudiums

FAQ

Häufige Fragen.

Kurze Antworten zu Legasthenie, Dyskalkulie, Training und zu meiner Arbeit. Ruhig, sachlich und ohne Panik.

Wer ist Mario Engel?

Mario Engel ist diplomierter Legasthenietrainer, Entwickler von Lernsoftware, Spielen und SaaS-Lösungen und Vorsitzender des Dachverbands Legasthenie Deutschland (DVLD). Er ist selbst Legastheniker und arbeitet eng mit dem Ersten Österreichischen Dachverband Legasthenie (EÖDL) zusammen. Seine Apps erscheinen unter der Marke Appsthrum.

Was ist Legasthenie?

Ein legasthener Mensch nimmt bei guter oder durchschnittlicher Intelligenz seine Umwelt differenziert anders wahr. Seine Aufmerksamkeit lässt nach, wenn er auf Buchstaben oder Zahlen trifft, weil er durch differente Sinneswahrnehmungen anders empfindet als nicht legasthene Menschen. Dadurch entstehen Schwierigkeiten beim Erlernen des Schreibens, Lesens oder Rechnens. Die Ursache ist genetisch bedingt. Etwa 15 Prozent der Weltbevölkerung sind betroffen.

Was ist der Unterschied zwischen Legasthenie und LRS?

Legasthenie und Lese-Rechtschreibschwäche (LRS) sind nicht das Gleiche. Legasthenie ist genetisch bedingt und besteht ein Leben lang; mit gezieltem Training kann sie gut bewältigt werden. Eine Lese-Rechtschreibschwäche (LRS) ist dagegen eine erworbene, meist vorübergehende Problematik, die durch psychische oder physische Ereignisse ausgelöst wird. Das Training muss deshalb bei Legasthenie und LRS unterschiedlich aufgebaut sein.

Was ist Dyskalkulie?

Dyskalkulie bezeichnet Schwierigkeiten im Umgang mit Zahlen, Zahlenräumen und Grundrechenarten. Die Ursache ist wie bei der Legasthenie genetisch bedingt. Betroffene Kinder zeigen eine auffällige, zeitweise Unaufmerksamkeit beim Umgang mit Zahlen, während ihre Aufmerksamkeit sonst gut ist.

Wann kann man eine Legasthenie oder Dyskalkulie feststellen?

Der früheste Zeitpunkt liegt in der zweiten Hälfte der ersten Schulstufe. Das Kind muss sich bereits ausreichend mit Buchstaben und Zahlen auseinandergesetzt haben. Im Vorschulalter lassen sich zwar differente Sinneswahrnehmungen feststellen, sie führen aber nicht zwingend zu einer Legasthenie oder Dyskalkulie.

Wer stellt eine Legasthenie fest und wer trainiert?

Diplomierte Legasthenietrainer*innen stellen mit pädagogischen Testverfahren, etwa dem AFS-Test, und einer Anamnese fest, ob eine Legasthenie oder Dyskalkulie vorliegt, und bieten ein gezieltes Training an. Bei Verdacht auf zusätzliche Problematiken werden Fachleute aus Medizin und Psychologie hinzugezogen. Die Zusammenarbeit von Kind, Eltern, Lehrkräften und Trainer*innen entscheidet über den Erfolg. Trainer*innen in Ihrer Nähe finden Sie auf legasthenietrainer.com.

Was ist die AFS-Methode?

Die AFS-Methode ist ein pädagogisch-didaktischer Trainingsansatz für Menschen mit Legasthenie und Dyskalkulie. AFS steht für Aufmerksamkeit, Funktion (Sinneswahrnehmungen) und Symptom (Lese-, Schreib- und Rechenleistung). Diese drei Bereiche werden gezielt und individuell trainiert. In einer Langzeitstudie (2001 bis 2006) mit 3.370 Teilnehmer*innen verbesserten 85 Prozent ihre Leistungen kontinuierlich.

Warum reicht vermehrtes Üben allein nicht aus?

Fehler beim Schreiben, Lesen oder Rechnen sind nur die Symptome einer Legasthenie, nicht die Ursache. Wer ausschließlich am Symptom arbeitet, erreicht wenig und erzeugt Frustration beim Kind. Die AFS-Methode setzt deshalb an allen drei Bereichen an: Aufmerksamkeit schärfen, Sinneswahrnehmungen trainieren und erst dann gezielt am Symptom arbeiten.

Ist man ein Leben lang Legastheniker?

Ja. Legasthenie besteht ein Leben lang, lässt sich mit einem passenden Training aber gut bewältigen. In der Schule wird Intelligenz oft am Schreiben, Lesen und Rechnen gemessen; die häufig überdurchschnittlichen Fähigkeiten legasthener Menschen in anderen Bereichen werden dabei übersehen. Legasthenie ist eine andere Art, die Welt zu sehen, Informationen zu verarbeiten und Ideen zu entwickeln.

Wie wird man diplomierte Legasthenietrainerin oder diplomierter Legasthenietrainer?

Über ein Fernstudium beim Ersten Österreichischen Dachverband Legasthenie (EÖDL). Es umfasst rund 600 Seiten in vier Theoriemodulen und lässt sich berufsbegleitend und flexibel einteilen. Das Legasthenie-Fernstudium gibt es seit 1998, das Dyskalkulie-Fernstudium seit 2008. Rund 17.000 Trainer*innen in 64 Ländern haben die Ausbildung abgeschlossen. Daneben gibt es die Fernstudien zum Lerndidaktiker und zum Mediendidaktiker.

Was ist ein diplomierter Mediendidaktiker?

Ein diplomierter Mediendidaktiker ist auf Medienpädagogik und die Gestaltung mediengestützter Lernumgebungen spezialisiert: Lehrmaterialien mit Medieneinsatz entwickeln, Pädagog*innen schulen, Medienkompetenz von Schüler*innen stärken und Bildungseinrichtungen bei der Technologieauswahl beraten. Aktuelle Schwerpunkte sind Cybercrime-Prävention, der kritische Umgang mit Künstlicher Intelligenz und digitale Lernszenarien.

Was ist Worterarbeitung nach der AFS-Methode?

Die Worterarbeitung unterstützt legasthene Kinder gezielt beim Symptomtraining. Sie folgt drei Schritten: Wortbild (die dreidimensionale Darstellung des Wortes), Wortklang (das Wort hören und die Aussprache üben) und Wortbedeutung (Bedeutung, Grammatik und Verwendung im Kontext). Durch diesen multisensorischen Weg gelangen Wörter ins Langzeitgedächtnis, statt nur auswendig gelernt zu werden.

Was ist Fernförderung und wie funktioniert sie?

Fernförderung ist eine Online-Lernplattform für Kinder von 6 bis 12 Jahren. Sie ermöglicht individuelles Lernen unabhängig vom Wohnort und passt sich dem Kind an. Über 21.000 Kinder nutzen das Lernsystem. Besonders wertvoll ist es für Familien, die keine Legasthenietrainerin und keinen Legasthenietrainer vor Ort haben.

Helfen technische Hilfsmittel und KI bei Legasthenie?

Computer, Lernsoftware und KI-Werkzeuge wie Vorlesefunktionen, Autokorrektur oder adaptive Lernsysteme können legasthene Menschen unterstützen. Ein einzelnes Hilfsmittel, das in allen Fällen hilft, gibt es aber nicht. Technologie ergänzt ein individuelles Training, sie ersetzt es nicht.

Welche Apps hat Mario Engel entwickelt?

Unter Appsthrum erscheinen unter anderem AFS5.com (zehn Rechen- und Alltagsspiele), Migo der Pirat (ABC-Lernspiele), Wordthrum, Tangramthrum, 3er, Brickthrum, Heartthrum, Herr Ober!, Der Die Das Thrum und Grundrechnungsarten. Die meisten Apps gibt es für iPhone und iPad, viele auch für Android und direkt im Browser, ohne Konto.

Was sind DVLD und EÖDL?

Der Dachverband Legasthenie Deutschland e.V. (DVLD) ist die deutsche Dachorganisation für Legasthenie und Dyskalkulie. Der Erste Österreichische Dachverband Legasthenie (EÖDL) ist der österreichische Dachverband; er bietet unter anderem die Fernstudien zum Legasthenie- und Dyskalkulietrainer an.

Wie kann ich Mario Engel erreichen?

Am einfachsten per E-Mail an [email protected]. Beruflich bin ich auch auf LinkedIn zu finden.

Kontakt

Schreiben Sie mir.

Fragen zu Apps, Projekten, Kooperationen oder zur Verbandsarbeit: eine E-Mail genügt.

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